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Familienbuch Groß-Zimmern (2 Bände)
### FAMILIENBUCH Christel Franze-Merlau aus Roßdorf stellt i
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Rezensionen zu: Familienbuch Groß-Zimmern (2 Bände)

Familienbuch Groß-Zimmern (2 Bände)
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Datum: 05.09.2017

Autor: Klaus Holdefehr

Bewertung:5 von 5 Sternen!


Rezensionen zu: Familienbuch Groß-Zimmern (2 Bände)

### FAMILIENBUCH Christel Franze-Merlau aus Roßdorf stellt in Groß-Zimmern ihre Fleißarbeit vor / Zwölf Jahre Recherche ###
GROSS-ZIMMERN - 350 Jahre Familiengeschichte, fast 6000 Familien, ein Verzeichnis der Juden, Einwohnerlisten und weitere Dokumente, in zwei Bänden auf insgesamt 1690 Seiten – das ist die Bilanz einer zwölfjährigen Fleißarbeit, die die Roßdörfer Genealogin Christel Franze-Merlau jetzt im Groß-Zimmerner Kulturzentrum Glöckelchen vorgestellt hat. Das Familienbuch Groß-Zimmern ist ab sofort für 50 Euro käuflich zu erwerben.
Arbeit mit vielen Archiven und Korrespondenzen

Wieso macht sich eine Roßdörferin eine solche Arbeit für die Nachbarn? Das hat gewiss mit den eigenen Erfahrungen in der Familienforschung zu tun, denn es ist oft mühselig, einen kompletten Stammbaum über mehrere Generationen zu erstellen. Alle Daten wurden in Kirchenbüchern gesammelt, und das je nach Pfarrer in sehr unterschiedlicher Qualität. Davon berichtete jetzt auch Franze-Merlau, die sich zwölf Jahre lang durch solche Datensammlungen, Korrespondenzen und Aufzeichnungen gekämpft hat. Sie hat das schon einmal getan, für die Menschen in ihrer Heimatgemeinde, im organisatorischen Rahmen des regen kulturhistorischen Vereins, und 2004 ein Familienbuch für Roßdorf veröffentlicht. Bei der Erforschung der eigenen Familiengeschichte hat sie Querverbindungen nach Groß-Zimmern entdeckt. Mit der Eisenbahn – damals fuhr sie ja noch – hat man die Verwandtschaft besucht, das hat sich ihrem Gedächtnis eingeprägt.
Dazu kam die Entdeckung einer Korrespondenz mit Familienmitgliedern, die nach Australien ausgewandert waren, ein bis heute anhaltender Kontakt mit dem dort lebenden Peter Strauß, „der jede Menge Auswanderer-Material zutage förderte“, wie sie sagt. Da waren außerdem das handschriftliche Familienbuch des Groß-Zimmerner Pfarrers Müller, und die Aufzeichnungen von Gunnar Kohl aus Reichelsheim, die neben den Groß-Zimmerner Kirchenbüchern als Datenbasis dienten.
Jetzt hat jede der fast 6000 Familien eine Nummer, was die Orientierung leichter macht. Man muss das Buch allerdings quasi rückwärts lesen, um zu den ältesten Ahnen vorzudringen, wie Helmut Kriha erläuterte. In die andere Richtung reichen die beiden alphabetisch geordneten Bände bis 1910.
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Echo Online:
http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg-
/gross-zimmern/zwei-dicke-baende-geschichten_17550550.htm