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„Gefallen, vermisst, vergessen …“ - Soldatenschicksale im Zweiten Weltkrieg

„Gefallen, vermisst, vergessen …“ - Soldatenschicksale im Zweiten Weltkrieg
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Art.Nr.: BV-34
GTIN/ISBN: 978-3-946295-34-1
HAN: 374 S., 30 cm, Hardcover
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Produktbeschreibung

„Gefallen, vermisst, vergessen …“ - Soldatenschicksale im Zweiten Weltkrieg

– dargestellt am Beispiel der Orte Gaurettersheim und Tiefenthal

von Stefan Fach und Georg Menig

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Im Zuge der Recherchearbeiten für das 2018 erschienene Buch „Da liegen die Toden wie hingemäht“ über die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges, des sog. Großen Krieges, auf die Orte Gaurettersheim und Tiefenthal sowie deren Kriegsteilnehmer zeigte sich, dass durch das zwischenzeitliche Ableben der Kriegsgeneration des Ersten und Zweiten Weltkrieges auch die Erinnerungen an diese schrecklichen Jahre allmählich in der Ortsbevölkerung verblassen. Die Namen und Daten der gefallenen und vermissten Soldaten stehen zwar auf dem Kriegerdenkmal an der Gaurettersheimer Pfarrkirche, jedoch nimmt man heutzutage davon kaum noch Notiz, zumal das alles „lange her“ ist und die dort eingemeißelten Namen zwischenzeitlich nicht mehr geläufig sind. Umso wichtiger war es den Autoren, einen Teil dieser Geschichte wieder ans Licht zu holen.

Möge dieses Publikation der Nachkriegsgeneration vor Augen führen, was ihre Vorfahren und Verwandten an den Fronten an furchtbaren Dingen erlebten. Vielleicht lässt sich dann auch besser nachvollziehen, warum diese aus dem Krieg zurückgekehrten Menschen so waren, wie sie letztendlich waren.

aus dem Inhaltsverzeichnis

..

1.1 Einführung in die Thematik und Forschungsfeld  

1.2 Aufbau und Methode  

1.3 Recherchen und benutzte Quellen  

2. Soziale Struktur und Dorfgeschehen ab Mobilmachung 1939 

2.1 Soziale Struktur in den Dörfern während des Dritten Reichs 

2.2 Propaganda und Meinungspflege  

2.3 Grundstimmung bei Kriegsbeginn 1939 

3. Strukturelle Betrachtung der bewaffneten Macht Deutschlands 1919 bis 1945 

3.1 Die Reichswehr 

3.2 Die Wehrmacht 

3.3 Der Zweite Weltkrieg

4. Die deutsche Kriegswirtschaft 

4.1 Einführung 

4.2 Die Gleichschaltung der Wirtschaft 

4.3 Die Aufrüstung 

4.4 Der Zweite Weltkrieg 

4.5 Das „Ministerium Speer“ 

4.6 Der „Totale Kriegseinsatz“ 

5. Die militärischen Werdegänge der Soldaten aus Gaurettersheim und Tiefenthal

5.1 Einführung und editorische Bemerkungen  

5.2 Erstellung einer Kriegschronik 

5.3 Kriegswerdegänge  

5.3.1 Gaurettersheim   

5.3.2 Tiefenthal

6. Auswertung der Kriegswerdegänge  

6.1 Einführung 

6.2 Die Einberufungen der Jahrgänge 1895 bis 1928 

6.3 Die Sozialstruktur der Soldaten aus Gaurettersheim und Tiefenthal

6.4 Aufschlüsselung nach Teilstreitkraft 

6.5 Die Kriegsopfer aus Gaurettersheim und Tiefenthal

6.6 Die Auswirkungen des Krieges auf die Heimkehrer 

6.7 Zusammenfassung 

7. Die Verwundetenversorgung in der Wehrmacht 

7.1 Hinführung 

7.2 Aufbau des Sanitätsdienstes 

7.3 Ausbildung und Ersatzgestellung der Sanitäter 

8. Nachtrag der Soldaten aus Gaurettersheim und Tiefenthal im Ersten Weltkrieg 

9. Bilderkonvolut des Obergefreiten Theodor Schnetzer 

10. Fazit und Ausblick 

 

 

 


 

 

Die Autoren:

Stefan Fach, geb. 1975, studierte zunächst ab 2000 an der Universität der Bundeswehr in München Staats- und Sozialwissenschaften und ab 2009 folgte ein Studium am Fachbereich Sozialverwaltung der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Wasserburg am Inn.

Er trat bislang insbesondere durch ortsgeschichtliche Arbeiten in Erscheinung (z. B. „Chronik der Gemeinde Tiefenthal“ 2007, „Gaurettersheim“ 2008, „Bütthard“ 2015 bzw. 2017 etc.). Seit seiner Jugend widmete er sich zudem der Erforschung der eigenen Familiengeschichte. Hier faszinierte ihn vor allem die Geschichte einer bestimmten Linie, die der Scharfrichter. Eine umfassende Familienchronik zur Scharfrichterfamilie Fach erschien im Jahre 2015 im GENDI-Verlag, gefolgt von etlichen Publikationen Zwischenzeitlich hat er zudem Fachartikel bezüglich archäologischer Hinterlassenschaften im Umfeld seiner Heimatgemeinde publiziert.

Georg Menig, geb. 1987, studierte Geschichte, Germanistik und Europäische Ethnologie/Volkskunde an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und arbeitet als Leiter des Archivverbundes Ochsenfurt, Röttingen und Gaukönigshofen.

Sein Forschungsbereich umfasst die Schnittstellen zwischen Sozial-, Militär- und Regionalgeschichte.

In letzter Zeit erschien das Werk „Der Große Krieg im kleinen Raum – Krieg und Kriegserfahrung im ländlichen Unterfranken am Beispiel der Gemeinde Gaukönigshofen 1914–1918/19“.

Zudem veröffentlichte er mehrere digitale Aufsätze über historische regionale Persönlichkeiten und die Geschichte der Gemeinde Gaukönigshofen.


 

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