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Ortsfamilienbuch der Pfarrei Mariä Geburt in Schneeberg und der Filiale Mariä Heimsuchung in Hambrunn

Ortsfamilienbuch der Pfarrei Mariä Geburt in Schneeberg und der Filiale Mariä Heimsuchung in Hambrunn
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Art.Nr.: BV-98
GTIN/ISBN: 978-3-946295-98-3
Umfang: 2 Bände, 1664 S., 30 cm, Hardcover
90,00 EUR
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Produktbeschreibung


Ortsfamilienbuch der Pfarrei Mariä Geburt in Schneeberg

und der Filiale Mariä Heimsuchung in Hambrunn

1618 bis in die Gegenwart

von Stolzenberg, Theodor
Hrsg: Marktgemeinde Schneeberg/Unterfranken
Das in zwei Bänden vorliegende Ortsfamilienbuch Schneeberg enthält die Bürgerinnen und Bürger der Orte Schneeberg und Hambrunn ab 1618.

Theo­dor Stol­zen­berg aus Weck­bach hat al­le Ein­tra­gun­gen in den Standesamtsbüchern der Gemeinde (ab 1870) und in den Kirchenbüchern der Pfarrei Schneeberg (ab 1689) und den Kirchenbüchern der Pfarrei Amorbach (ab 1620, soweit sie Schneeberg betreffen) in erfasst und zu einem 2-bändigen Werk zusammengestellt.
Hinzu kamen noch Eintragungen aus dem fürstlich-leiningenschen Archiv Amorbach und Informationen von weiteren Pfarreien der umliegenden Ortschaften. Die handschriftlichen Originaleintragungen sind teilweise in Latein und deutscher Schrift erfasst und seien nicht immer leicht lesbar, sagte Stolzenberg. Sie beinhalten Angaben über Geburt, Taufe, Heirat und Tod. Nun liege ein Werk von über 1600 Seiten mit über 5000 Familien vor, das bereits von zwölf Bürgerinnen und Bürgern aus Schneeberg Korrektur gelesen wurde. 
Freiwillige sind im Ort von Tür zu Tür gegangen und haben von den allermeistern Bürgern gerne as Einverständnis bekommen, die Daten ihrer Familie mit in das Buch aufzunehmen. Nur dadurch war es möglich, das Werk bis in die Gegenwart fortzuführen. Damit sind volle 400 Jahre Familiengeschichte in und aus der Pfarrei Schneeberg für die Bürger entstanden, die aber auch von Familienforschern aus aller Welt sehnlich erwartet wird.

Aus dem Vorwort:

Das in zwei Bänden vorliegende Ortsfamilienbuch Schneeberg enthält die Bürgerinnen und Bürger der Orte Schneeberg und Hambrunn ab 1618. Die seit 1975 zur Marktgemeinde Schneeberg gehörende Gemeinde Zittenfelden war Filialort von Amorbach. Daher sind die Daten der Zittenfeldener – auch die aus dem 19. Jahrhundert – bereits im OFB Amorbach von Dekan Norbert Schmitt enthalten. Umgekehrt hat Norbert Schmitt die Schneeberg und Hambrunn betreffenden Daten nur bis 1688 in sein OFB aufgenommen. Da der Umfang dieser Daten überschaubar ist und die genannten Personen unmittelbare Vorfahren der Schneeberger und Hambrunner Einwohner sind und daher in den Schneeberger Matrikeln auftauchen, wurden diese Einträge hier aufgenommen, mit Hinweis auf die Nummer im OFB Amorbach und mit den ergänzten Paten.
Nach Schneeberg eingeheiratete Personen werden im Buch mit erwähnt. Das gilt auch für Leute aus den mehr oder weniger weit entfernten Nachbargemeinden. So konnte die Herkunft etlicher nicht aus Schneeberg oder Hambrunn stammender Familien geklärt werden. Interessant ist dabei auch die Wanderbewegung mancher Familien, z. B. bei der Familie Schwab. Gerade bei dieser und etlichen anderen Familien wird so ein weites verwandtschaftliche Geflecht erkennbar.
Da der Name der heutigen Familien Kuhn auf den Vornamen Kunz, Konrad zurückgeht und folglich der Name auch in zahlreichen Nachbargemeinden vorkommt, ist eine gemeinsame Abstammung aller Kuhn-Familien eher unwahrscheinlich. Aber immerhin kann der Stammbaum etlicher Namensträger in Schneeberg über etliche Generationen hinweg zurückverfolgt werden.
Neben dem Einbezug der Eingeheirateten enthält das Buch die Paten der Kinder, in der Regel sog. Stammpaten, die meist für alle Kinder einer Familie herangezogen wurden. Damit lässt sich die Familienzugehörigkeit besser überprüfen. Auch der Vor- und gelegentlich der Mädchenname einer Mutter konnte so in vielen Fällen erschlossen werden. So lässt sich zum Beispiel der Wegzug von Erbacher-Familien in badische Höhenorte und von dort schließlich nach Weilbach dokumentieren.
Für die Familienzugehörigkeit spielen die genannten – freilich manchmal schwankenden – Hausnummern ebenfalls eine Rolle. Die hier erfassten Trau- oder Sterbezeugen liefern außerdem wichtige Informationen.
Uneheliche oder voreheliche Geburten sind kaum Ausdruck fehlender Moral; nur wer über genügend Vermögen verfügte, durfte früher auch heiraten.
Neben den durchnummeriert aufgelisteten Familien bietet das Buch umfassende Register zu den Namen, den Orten und den Berufen oder Funktionen. Die Anleitung zum Umgang mit den Daten hilft, Zusammenhänge zu verstehen und den eigenen Stammbaum anhand der Nummern – sowohl für die Männer- als auch die Frauenlinien – zu erstellen.
Das Buch wurde gründlich Korrektur gelesen, wofür allen Beteiligten herzlich gedankt sei. Die Daten wurden mehrfach abgeglichen, z. B. auch mit den eingearbeiteten Daten der Standesämter Schneeberg bzw. Hambrunn. Aufnehmen konnte ich freilich nur die Personen, zu denen mir Daten vorlagen bzw. übermittelt wurden. Zahlreiche lebende Personen haben ihre Daten für die Veröffentlichung im Buch zur Verfügung gestellt; auch dafür herzlichen Dank.
Neben den Pfarrmatrikeln, die mir des Bistumsarchiv Würzbürg bzw. Pfarrer Wöber zur Verfügung stellten, wurde auf Standesamtsakten zurückgegriffen. Allen Beteiligten sei für diese Unterstützung herzlich gedankt.
Die lateinischen Texte habe ich entsprechend übersetzt. Über die benutzten Quellen gibt der Abschnitt „Zur Quellenlage“ Auskunft. Die Quellen wurden möglichst exakt wiedergegeben, um so die eigene Überprüfung zu erleichtern.
Da Totgeburten nicht im Taufbuch registriert und vom Totengräber bestattet wurden, kann die tatsächliche Kinderzahl in einer Familie auch noch um ein, zwei oder drei Kinder größer sein als angegeben. Bei vielen getauften Kindern fehlt ein entsprchender Sterbeeintrag. Diese Kinder können dann schon früh verstorben sein – darauf weist „* Rand: Kreuz“ hin – oder sie sind weggezogen.
Die andernorts bereits veröffentlichten Listen über Bürgermeister, Pfarrer, Priester und Ordensleute aus den beiden Orten wurden hier aufgenommen und mit Angaben aus den Matrikelbüchern ergänzt. Über die Berufe und Funktionen gibt das entsprechende Register am Ende von Band 2 Auskunft, ebenso über die Familien und jeweiligen Orte.
Pfarrer Wöber hat in seinem Grußwort nicht nur wichtige Fragen angesprochen, sondern auch auf den Stammbaum Jesu im Matthäus-Evangelium Bezug genommen, der ja bekanntnlich im Altar der Amorsbrunner Kapelle zu sehen ist. Ähnlich drückt auch Bürgermeister Kuhn aus, dass jeder Stammbaum etwas über die Mitglieder der jeweiligen Familie ausdrückt, die einen Ort geprägt haben.
Wir erfahren hier nicht nur etwas über die Vorfahren, unsere Wurzeln, sondern z. B. auch etwas über die Lebensbedinungen angesichts von Armut, Not, Kindersterblichkeit oder Kindbettfieber. So bieten die beiden Bände nicht nur Familiengeschichte, sondern sie gewähren ebemso einen Einblick in die Ortsgeschichte.

>>Namensregister

>>Ortsregister

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