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Bütthard - Eine Ortschronik
Zeitungsartikel in der Main Post:### Büttharder Ortschroni
5 von 5 Sternen!
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Bütthard - Eine Ortschronik

Bütthard - Eine Ortschronik
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Art.Nr.: BV-47
GTIN/ISBN: 978-3-946295-47-1
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Produktbeschreibung

Bütthard

eine Ortschronik

von Philipp Kuhn, transkribiert von Stefan Fach
 
Diese Büttharder Ortschronik wurde von Studienprofessor Philipp Kuhn etwa in den Jahren 1952 bis 1957 niedergeschrieben. Die Vorarbeiten hierzu begann er schon in seiner Jugendzeit. Die Chronik umfasst die Geschichte Bütthards von seinen Anfängen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Philipp Kuhn wurde 1892 zu Bütthard geboren und starb 1959 zu Bamberg.
Aus seiner umfangreichen Stoffsammlung sind viele Abschriften von Dokumenten abgedruckt, deren Originale teilweise in den Kriegswirren für immer verloren gingen. Außerdem ist die Benkerts Chronik für Höttingen enthalten (St 74).

Zeitungsartikel aus der Main Post (Siehe Rezessionen)

Buch im Format DIN A 4 mit festem Einband und langlebiger Fadenbindung hat 448 Seiten und einem farbigen Beiblatt.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

A. Lage Bütthards, Straßen- und Bahnverbindung, Bodenbeschaffenheit, Klima, Bevölkerungsbewegung, Flora und Fauna                                                                                                                                      

B. Geschichte Bütthards

B. 2.3. Das Bauernleben im Wandel der Zeit
B. 3. Bütthard im Lichte der Geschichte
B. 3.1. Unter den Hohenlohe 1209 bis 1310
B. 3.2. War Bütthard Sitz eines adeligen Geschlechtes?
B. 3.3. Unter dem Krummstab (Hochstift Würzburg)
B. 3.4. Auswirkungen der Säkularisation (1803) auf Bütthard und Folgejahre
B. 3.4.1. Veränderungen auf dem Gebiet der Verwaltung und Rechtsprechung
B. 3.4.2. Die Teuerung von 1817
B. 3.4.3. Die Straßen der Heimat
B. 3.4.4. Die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts
B. 3.5. Das Revolutionsjahr 1848
B. 3.6. Der Bahnbau 1865
B. 3.7. Der Krieg von 1866
B. 3.8. Der deutsch-französische Krieg von 1870/71
B. 3.9. Berichtenswertes aus Bütthard zur Jahrhundertwende
B. 3.9.1. Bütthard in allem Neuen voran!
B. 3.9.2. Die erste Obstkelter
B. 3.9.3. Die ersten Fahrräder
B. 3.9.4. Das erste elektrische Licht
B. 3.9.5. Veränderungen im äußeren Bild des Dorfes im 19. Jahrhundert
B. 3.9.6. Die Ott’sche Erbschaft
B. 3.9.7. Bütthard – Einst und Jetzt (Entwicklung des Verkehrs)
B. 3.9.8. Entwicklung des Vereinslebens in Bütthard
B. 3.9.9. Besondere Feierlichkeiten in Bütthard
B. 3.10. Der Erste Weltkrieg 1914 – 1918

B. 3.11. Novemberrevolution 1918 und Nachkriegszeit
B. 3.11.1. Bütthard zwischen 1918 und 1933
Das komplette Inhaltsverzeichnis: 
 

Kundenrezensionen:

Autor:  am 27.08.2017     Bewertung:5 von 5 Sternen!

Zeitungsartikel in der Main Post:
### Büttharder Ortschronik taucht aus der Versenkung auf ###

Im Privatbesitz haben sieben handschriftliche Bände die Zeiten überdauert. Ein Heimatforscher hat die Sütterlin-Schrift transkribiert.

Durch Kriege, den Einsturz von Archiven und den zeitlichen Verfall sind immer wieder schriftliche Zeugnisse der Geschichte
bedroht. Umso erfreulicher ist es, wenn die Kopie einer handschriftlichen Kostbarkeit im Privatbesitz gefunden wird. So erging es Stefan Fach aus Tiefenthal, der in seiner Freizeit begeistert in die Geschichte seiner Heimat eintaucht.
Er habe sofort den Wert der Aufzeichnungen von Philipp Kuhns sieben handgeschriebenen Bänden erkannt, schildert Fach
in einem Schreiben an die Redaktion. Stefan Fach hat nunmehr in ungezählten abendlichen Arbeitsstunden die Chronik
transkribiert und für eine Publikation aufbereitet. Dabei ist ein Werk von fast 450 Seiten im DIN-A-4-Format entstanden.
Die umfangreichste von mehreren Chroniken
Zu Bütthards Historie seien bereits mehrere Chroniken abgefasst worden, schreibt Fach. Eine der umfangreichsten, auch
was die Themen angeht, sei jedoch diese bisher unveröffentlichte des Studienprofessors Philipp Kuhn (geboren 1892 in
Bütthard, gestorben 1959 in Bamberg).
Stefan Fach kam durch seine gelegentliche Zusammenarbeit mit dem Essfelder Heimatforscher Lukas Lesch an die Bände,
der sie wiederum von einem jetzt in Essfeld lebenden Höttinger erhielt. Dessen Onkel war der schon erwähnte Philipp
Kuhn, der Verfasser des Original-Manuskripts.
Kuhn hatte Mitte der 1950er Jahre in blumiger und wortgewandter Sprache die Geschichte des Ortes Bütthard von seinen
Anfängen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in akkuratem Sütterlin niedergeschrieben. Ein unbekannter Kenner hatte
das Werk wohl später komplett abfotografiert und die Abzüge binden lassen. So überdauerte die Kopie die
Jahrtausendwende in einem privaten Bücherschrank.
In der Stoffsammlung blieben wertvolle Abschriften erhalten
In seiner umfangreichen Stoffsammlung sind viele Abschriften von Urkunden aus den Würzburger Archiven erhalten
geblieben, die ebenfalls mit der Kuhn'schen Ortschronik veröffentlicht wurden. Diese Abschriften seien besonders wertvoll,
da etliche Original-Urkunden in den Kriegswirren für immer verloren gegangen seien, betont Stefan Fach. Zur
Verbesserung des Leseflusses besteht die neue Chronik aus zwei Teilen.
Auf zunächst rund 300 Seiten wird die Geschichte der Ortschaft Bütthard, eingebettet in den lokal- und
regionalgeschichtlichen Kontext, dargestellt. Daran schließt sich auf rund 150 Seiten eine Stoffsammlung an, die Philipp
Kuhn damals als Grundlage für sein Werk diente. Diese Chronik wird den Leser mit allerhand Neuem zur Geschichte
Bütthards überraschen: So ist beispielsweise zu erfahren, dass man in Bütthard bis in die 1880er Jahre als
Feierabendtrunk noch regelmäßig Wein trank, den man aus den Häckerdörfern an Main und Tauber herbeischaffte.
Wie der Apfelmost den Wein verdrängte
Dazu heißt es in der Chronik: „Als im Jahre 1883 der Sternwirt Michael Rappert die erste Apfelkelter in Bütthard anschaffte,
kam die Apfelmostbereitung immer mehr in Brauch und der Apfelmost verdrängte den Wein fast völlig. In guten Obstjahren
ist es nicht selten, dass ein Bauer sich seine 50 bis 60 Hektoliter Apfelmost bereitet und als Haustrunk im Keller lagert.
Selbst die kleinen Bauern, die „Kühbauern“, bringen es auf 10 bis 15 Hektoliter. Warum sollte ihr Durst auch geringer sein
als der der großen? Dieses Apfelmosts wegen wenden die Büttharder ihren ,Baamalandli' immer größere Sorgfalt zu.“
In der Stoffsammlung hat sich auch noch die Chronik des Büttharder Ortsteils Höttingens erhalten und wird in der
Publikation erstmals veröffentlicht. Diese Chronik für die Ortschaft Höttingen hatte ab 1816 der Kaplan Franz Georg
Benkert erstellt.

Quelle: https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Heimatforscher;art779,9587177
© Main-Post 2017


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