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Hanns Glückstein - Spielmann am Rhein

Hanns Glückstein - Spielmann am Rhein
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Art.Nr.: BW-166
GTIN/ISBN: 978-3-95428-166-4
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Produktbeschreibung

Hanns Glückstein - Spielmann am Rhein

Hochdeutsche Dichtungen

Siegfried Laux (Hrsg.)

In diesem Buch hat Siegfried Laux, Großcousin und Biograf Hanns Glücksteins, zum ersten Mal dessen hochdeutsche Dichtungen zusammengetragen, die bisher ganz im Schatten seiner zahlreichen Mundartdichtungen standen. 
Als Quelle diente ihm der teilweise handgeschriebene literarische Nachlass des Dichters, welchen er 1992 dem Stadtarchiv Mannheim übergeben hatte und hochdeutsche Gedichtsammlungen, in denen er vertreten war. 
Die hier zusammengeführte Lyrik und Prosa zeigen, wie ein erfolgreicher Bankbeamter über seinen Beruf hinaus zu seiner eigentlichen Berufung als Dichter fand. 
In vielen Gedichten fühlte er sich als Spielmann, der in seinen Liedern Liebe, Wein und die sonnige Pfalz, romantisch verklärt, besang. Sie können sich in ihrem poetischen Gehalt getrost neben seine Mundartgedichte stellen. 


In schlichten Versen gab er auch Einblick in sein leider nur allzu kurzes Familienleben. 


Der Anhang des Buches führt besonders historisch interessierte Leser in die Zeit des Hambacher Festes von 1832, indem Glückstein Briefe der Vorfahren seiner Mutter veröffentlichte, die schildern, wie viele Pfälzer nach dem Scheitern ihrer Freiheitsträume in Amerika eine neue Heimat fanden.

 

 

Format: 251x177x15 mm, Hardcover, 128 Seiten

 

 

Hanns Glückstein (* 10. Mai 1888 in Völklingen; † 19. Mai 1931 in Ludwigshafen am Rhein) war ein deutscher Dichter. Er veröffentlichte vor allem in Pfälzer Mundart.
 
Glückstein wuchs in der Westpfalz auf. Als er sieben Jahre alt war, zogen seine Eltern mit ihm nach Mannheim. Bis 1903 besuchte er hier das Großherzogliche Realgymnasium. Anschließend absolvierte er eine Lehre bei der Rheinschiffahrt AG, ehe er 1906 bei der Süddeutschen Disconto-Gesellschaft – einer Vorläuferin der Deutschen Bank – angestellt wurde. 1919 wurde er Prokurist und 1923 Direktor.

1910 veröffentlichte Glückstein sein erstes Buch Mannemer Schbrich unn Kinnerbosse, seinem Vorbild Karl Gottfried Nadler folgend in Pfälzer Mundart:

„Was vun de Sunn heit werd geschwätzt,
Liegt alles noch im Dunkle,
M'r heert so vieles heitsedag,
Vun ferne Rätsel munkle.
[..]“

In der Folgezeit veröffentlichte er regelmäßig Gedichte in regionalen Zeitungen und in Büchern. Seine produktivste Zeit waren die 1920er Jahre, in denen jährlich ein Band erschien. Auch nach seinem frühen Tod 1931 geriet Glückstein nicht in Vergessenheit. Sein Singspiel Lindenwirtin, du junge wurde bis kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs aufgeführt. Nach dem Krieg erinnerten Zeitungen und Rundfunk an ihn. Seine Werke wurden weiter veröffentlicht, bis in die jüngste Vergangenheit. Sein Nachlass befindet sich beim Stadtarchiv Mannheim.

Die Stadt Mannheim benannte 1963 einen Weg in der Neckarstadt, im Stadtteil Lindenhof 1990 einen Platz sowie 2011 eine Straße und das Glückstein-Quartier nach Hanns Glückstein.

 

 

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